Kinderkrippe
Sie interessieren sich für unsere Kinderkrippe?
In unserer Einrichtung haben wir in zwei Krippengruppen Platz für jeweils 12 Kinder im Alter von 8 Wochen bis 3 Jahren:
- Flohkiste, Öffnungszeit täglich von 8.00 bis 15.00 Uhr
- Krümelbande, Öffnungszeit täglich von 7.00 bis 17.00 Uhr.
Unser Tagesablauf
7.00 - 8.00 Uhr: Frühdienst für alle Krippenkinder in der Krümelbande
bis 8.45 Uhr: Die übrigen Kinder werden gebracht und von uns angenommen.
Zeit für Freispiel.
9.00 - 9.45 Uhr: Morgenkreis und gemeinsames Frühstück
10.00 – 11.30 Uhr: Freispiel, gezielte Angebote, Feiern, Wickeln, Singen, Malen,
Gestalten, Spiel im Garten, Spaziergang…
11.30 – 12.00 Uhr: gemeinsames Mittagessen
ab 12.00 Uhr: Mittagsschlaf
Freispiel für die Kinder die nicht schlafen.
15.00 Uhr: Die Flohkiste schließt
Spätdienst in der Krümelbande
15.00 – 15.30 Uhr: Zwischenmahlzeit
15.30 – 17.00 Uhr: Zeit für Freispiel, Spiel im Garten, gezielte Angebote, Spaziergänge
17.00 Uhr: Die Krümelbande schließt.
Einige Informationen zu unserem Tagesablauf:
Schlafenszeit:
Ist in der Regel für alle Kinder gemeinsam. Die Dauer des Schlafens bestimmt jedes Kind selbst. Zusätzlich gehen wir gerade bei jüngeren Kindern auf die individuellen Bedürfnisse ein, wenn sie manchmal schon am Vormittag müde sind oder dann auch nachmittags noch mal schlafen müssen.
Verpflegung:
Zum Frühstück und zum Nachmittagsbrotzeit bereiten wir als Nachtisch einen vitaminreichen Obstteller
vor, den wir allen Kindern anbieten, denn einmal pro Woche bringt eine
Familie Obst für alle Kinder mit. So können die Kinder ein Gefühl von
Gemeinsamkeit erleben, da alle das gleiche Essen teilen.
Warmes Mittagessen kann mitgebracht werden, alternativ über unseren
Lieferdienst "Partyservice Mühlmichl" für 1,75 pro Mahlzeit bestellt
werden.
Getränke (Wasser, verschiedene Tees und Saftschorlen)
werden von der KiTa gegen eine monatliche Gebühr bereit gestellt.
Die Eingewöhnungsphase:
Dauer: Für alle neuen Kinder halten wir die Eingewöhnungszeit von 3 WOCHEN für unbedingt notwendig.
Die Dauer kann sich je nach Bedürfnis des jeweiligen Kindes verlängern oder auch verkürzen.
1. Woche: Eine Bezugsperson (Mutter, Vater, Oma oder Opa…“) begleitet das Kind ca. zwei Stunden.
Diese Zeit ist zum Eingewöhnen und Orientieren da. Das Personal hält sich zunächst weitgehend zurück. Die Bezugsperson kümmert sich allein um das Kind (wickeln und füttern), hält sich aber bereits an den bestehenden Gruppenrhythmus und die Regeln. Dabei erfahren die Erzieherinnen alle Gewohnheiten über das Kind.
2. und 3. Woche: Das Kind bleibt immer länger in der Krippe und nimmt so zunehmend am gesamten Tagesablauf teil. Die Bezugsperson verabschiedet sich für immer längere Zeitspannen.
Wichtig: Während dieser Zeit muss die Bezugsperson unbedingt jederzeit telefonisch erreichbar sein.
Was uns wichtig ist:
Da die Kinder meist viele Stunden des Tages in unserer Einrichtung verbringen, wird die Krippe zu einem Familien ergänzenden und – unterstützenden Lebensraum von weitreichender Bedeutung.
Für die Kinder ist die Kinderkrippe meistens der erste Schritt heraus aus der Geborgenheit der Familie.
Diese Geborgenheit wollen auch wir ihnen geben. Deshalb ist es uns besonders wichtig, ihnen bei ihren ersten sozialen Erfahrungen zur Seite zu stehen und Halt und Sicherheit zu geben denn dieses ist eine unerlässliche Voraussetzung für die gesunde menschliche Entwicklung im frühen Alter.
Das gemeinsame Leben und Spielen in einer Gruppe bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten, das Sozialverhalten zu erlernen. Die Älteren helfen den ganz Kleinen und entwickeln Einfühlungsvermögen und Rücksicht.
Die Jüngeren machen große Lern- und Entwicklungsfortschritte, indem sie die Größeren nachahmen.
Im intensiven Spiel mit anderen Kindern sind auch Konflikte nicht zu vermeiden.
Wir geben den Kindern konkrete Hilfestellung zur Konfliktlösung und vermitteln ihnen richtige Verhaltensweisen im Umgang mit den anderen.
Besonderen Stellenwert hat bei uns die zunehmende Selbständigkeit der Kinder, die wir Schritt für Schritt fördern. Das bedeutet z. B. dass die Kinder ausreichend Zeit bekommen, sich zunehmend alleine an- und auszuziehen, ihre Spielsachen auszusuchen und auch wieder aufzuräumen oder alleine zu essen. Auch die Unterstützung der häuslichen Sauberkeitserziehung gehört dazu.
Unser Team bietet unterschiedlichste Spielangebote an und lässt besonders viel Zeit und Raum für das Freispiel. Während dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit, die Spielmaterialien selbst zu wählen und eigenständig zu entscheiden, wann, wo und wie lange sie damit spielen möchten.
Um den Kindern gerecht werden zu können, geben wir ihnen viel Raum für ihre individuellen Bedürfnisse. Jedem Kind wird Zeit und Raum gegeben, um Phasen der Ruhe und Entspannung finden zu können, damit die vielfältigen Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitet werden können.
Wir haben in unseren Räumen viele Möglichkeiten zum Bewegen. Die Kinder können sich auf dem Gang, in unserem Garten, dem Spielplatz oder in der Turnhalle austoben.
Unsere pädagogischen Grundsätze sehen einen partnerschaftlichen Erziehungsstil vor. Auf die Förderung der sozialen Integrationsfähigkeit, Eigenständigkeit, Kreativität und Spontaneität wird besonderer Wert gelegt.
Positive Gefühle wie Freude, Zärtlichkeit und Zuneigung finden in der Regel mehr Akzeptanz. Deshalb liegt es uns am Herzen, dass den Kindern auch Platz für negative Gefühle wie Wut, Schmerz, Enttäuschung und Trauer eingeräumt wird.
Unterstützen wir die Kinder beim Erfahren ihrer negativen Gefühle, so erfahren sie, dass sie nicht immer lieb und lustig sein müssen um angenommen zu werden.
Dies bietet die Grundlage zu einer freien Entfaltung der Persönlichkeit.
Da kleine Kinder unentwegt lernen und neue Erfahrungen machen, sind für die Qualität des Lebensraumes, den die Kinder in der Einrichtung finden, nicht vorrangig gezielte Angebote der Erzieherinnen entscheidend. Die durchdachte Gestaltung des gesamten Tages und die gezielte Raumgestaltung sind es, welche die pädagogische Arbeit mit den Kindern beeinflussen.
Unsere Elternarbeit:
- Voraussetzung einer familienbereichernden Erziehungsarbeit ist eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Kindertagesstätte und den Eltern. Wir stehen Ihnen jederzeit für „Tür- und Angelgespräche“ zur Verfügung. Bitte teilen Sie uns mit, wenn es kleine Probleme gibt oder wenn Sie nicht zufrieden sind. Und selbstverständlich freuen wir uns auch über ein ausgesprochenes Lob. Wir wollen Ihnen natürlich auch berichten, Ihnen erzählen, was Ihr Kind erlebt hat oder mitteilen, wenn es in der Kinderkrippe Probleme gab. Offenheit ist uns wichtig.
- Sollte einmal ein längeres Gespräch notwendig sein, legen wir gerne einen Termin mit Ihnen fest, um Zeit zu haben und weitgehend ungestört miteinander sprechen zu können.
- Informationen für alle Eltern finden Sie im Gang und in der Garderobe an unseren Pinnwänden oder in Form einer Elternpost. Bitte informieren Sie sich dort täglich.
- Ein kurzer Wochenrückblick – Sie finden ihn ebenfalls an der Pinnwand - gibt Ihnen einen kleinen Einblick über die Aktivitäten während der letzten Woche.
- Manchmal brauchen wir auch Ihre Hilfe, z.B. für die Vorbereitung des Martinszuges, des Sommerfestes oder beim Arbeitstag, der zweimal im Jahr stattfindet, um den Garten wieder auf Vordermann zu bringen.